18. April 2011 13:59 Uhr

Chilenische Hühner legen türkisfarbene Eier

Hühnereier sind mal weiß, mal braun - und manchmal auch türkis. Und das nicht erst, nachdem sie im Kindergarten liebevoll angemalt worden sind. Das aus Chile stammende Araucana-Huhn legt grundsätzlich zartgrüne Eier. Verantwortlich für die Färbung sei ein Stoff namens Biliverdin, so der Vorsitzende des Vereins zur Erhaltung des Araucana-Huhnes, Michael von Lüttwitz. Biliverdin ist ein Abbauprodukt des roten Blutkörperchens, das in der Galle gebildet wird. Ein biologischer Grund für die Grünfärbung ist Lüttewitz zufolge nicht bekannt. Vermutlich habe sie einst Tarnzwecken gedient. Eine weitere Besonderheit des chilenischen Tieres: Mit 180 Eiern im Jahr sei es produktiver als viele andere Artgenossen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)