18. April 2011 14:57 Uhr
"Smart Grids" sind sozusagen der letzte Schrei der Energiebranche. Übersetzt bedeutet der Ausdruck: Intelligente Stromnetze. Sie werden intelligent genannt, weil sie Stromerzeuger, -speicher und -verbraucher miteinander vernetzen und Kommunikation zwischen ihnen erlauben sollen.
Der High-Tech-Branchenverband "Bitkom" hat jetzt eine "Roadmap", also eine gemeinsame Strategie für die Einführung intelligenter Stromnetze gefordert. Als Vorbild nannte Bitkom die Breitbandversorgung in Deutschland. Die Strategie sei unter anderem notwendig, weil es noch Vorbehalte gegenüber den Smart Grids gebe. So sprachen sich Datenschützer gegen die Einführung neuer Messgeräte aus, die einen detaillierten Stromverbrauch anzeigen sollen. Diesen Vorbehalten muss man laut Bitkom mit Informationen entgegen treten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)