19. April 2011 06:58 Uhr
Europäische Chefköche müssen umdenken. Jedenfalls, wenn es um ihre Fisch-Menüs geht. Einem Bericht der IUCN (International Union for the Conservation of Nature), zufolge sind einge Speisefischarten vom Aussterben bedroht; darunter eine Thunfischart, mehrere Barscharten und der Hecht. Der Grund dafür, dass diese Speisefischarten nur noch geringe Bestände aufweisen, liegt in der Überfischung. Auch Fische, Säuger und Vögel, die nicht zum Verzehr geeignet sind, leben gefährlich. Sie bleiben oft in illegalen Treibnetzen hängen. Der Bericht der IUCN beruht auf der Zusammenarbeit verschiedener Regierungen, Umweltgruppen und akademischer Institutionen. Er besagt, dass innerhalb der nächsten Jahre insgesamt mehr als 40 Fischarten aus südeuropäischen und nordafrikanischen Gewässern verschwinden könnten. Die Regierungen müssten unbedingt regulierend eingreifen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)