19. April 2011 12:54 Uhr
Den ostdeutschen Unis wurde schon oft vorgeworfen, sich nicht genug mit ihrer DDR-Geschichte auseinanderzusetzen. Das stimme aber gar nicht, sagt jetzt das Institut für Hochschulforschung der Universitär Halle-Wittenberg. Seit 1990 hätten die ostdeutschen Hochschulen mehr als 500 Bücher zu ihrer eigenen Geschichte veröffentlicht und 88 Ausstellungen dazu organisiert. Auch die Journale der sechs traditionellen ostdeutschen Universitäten Berlin, Greifswald, Halle, Leipzig, Jena und Rostock berichteten regelmäßig kritisch über hochschul-geschichtliche Themen. Von einem fehlenden Willen zur Aufklärung könne deshalb keine Rede sein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)