19. April 2011 17:05 Uhr

Greenpeace wirft großen Stromkonzernen Verweigerung vor

Blockade bei der Energiewende - das wirft Greenpeace den großen Stormkonzernen in Deutschland vor. Anlass ist eine neue Studie, die die Umweltorganisation in Auftrag gegeben hatte. Dabei ging es um die Investiotionen der Konzerne EON, RWE, Vattenfall und ENBW in erneuerbare Energien. Die Untersuchungen des Instituts für Ökologische Wirtschaftsforschung in Berlin besagen, dass die Konzerne in den kommenden Jahren zwischen 13 und 20 Prozent der Investitionen in erneuerbare Energien leiten wollen. Laut Studie ist das aber zu wenig, um bis 2020 den deutschen Anteil von 35 Prozent Ökostrom zu erreichen. Zusammen würden die Konzerne gerade einmal einen Anteil von 0,5 Prozent am gesamten Strom aus Wind- und Sonnenkraft produzieren. Die Energiekonzerne haben die Kritik zurück gewiesen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)