20. April 2011 06:23 Uhr
Man hört nicht mehr viel von den Nachwirkungen der Ölpest im Golf von Mexiko. Der Kompensationsfonds, mit dem Menschen entschädigt werden sollen, läuft noch bis zum August 2013. Bisher ist der 20-Milliarden-Dollar-Fonds kaum angezapft. Ein Jahr nach Beginn der Ölpest sind erst 3,8 Milliarden Dollar ausgezahlt worden. Nach Angaben des Senders CNN wurden bis zum vergangenen Montag rund 857.000 Anträge von mehr als 500.000 Firmen und Privatpersonen eingereicht. Etwa 300.000 Anträgen sei stattgegeben worden.
Die von dem Energiekonzern BP geleaste Ölplattform im Golf von Mexiko war am 20. April 2010 explodiert. Danach flossen etwa 780 Millionen Liter Rohöl ins Meer.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)