20. April 2011 10:11 Uhr

Mittelalterliches Steinhaus soll Erfurt UNESCO-Welterbetitel sichern

Was Berlin, Bremen und Bamberg bereits haben, will auch Erfurt erreichen. Die Stadt in Thüringen will sich kommendes Jahr bei der UNESCO um den Titel Weltkulturerbe bewerben. Dabei helfen ihr neue Forschungsergebnisse zu jüdischen Bauwerken aus dem Mittelalter. Neben der Alten Synagoge und dem Mikwe-Tauchbad will die Stadt auch das sogenannte Steinerne Haus in ihre Bewerbungsmappe aufnehmen. Das Gebäude aus jüdischem Besitz, das um 1250 entstand, ist offenbar das älteste erhaltene städtische Wohnhaus nördlich der Alpen, wie Landeskonservator Heiner Reinhardt mitteilte. Erfurt rechnet sich damit nun gute Chancen bei der Kulturerbe-Organisation aus.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)