20. April 2011 15:56 Uhr
Briefe mit Patronenhülsen, anonyme Drohanrufe oder juristische Vorgehensweisen. Das sind einige der Methoden, mit denen italienische Journalisten bei ihrer Arbeit eingeschüchtert werden sollen. Einem aktuellen Bericht von Italiens Journalistenverbänden zufolge wurden 2010 im ganzen Land mehr als 70 Reporter bedroht. Der Herausgeber des Berichts, Alberto Spampinato erklärte, das sei aber längst kein italienisches Problem mehr. Die Mafia agiere längst auch in Deutschland. Der Bericht ist jetzt mit Unterstützung des Goethe-Instituts auch auf deutsch erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)