20. April 2011 16:52 Uhr

Galaxien-Forschung fehlen wichtige Erkenntnisse

Entgegen bisheriger Berechnungen haben die größten Galaxien in Galaxien-Haufen ihr Wachstum schon vor sieben Milliarden Jahren eingestellt. Das zeigen Beobachtungen, die mit dem Weltraum-Teleskop Hubble durchgeführt wurden.

Auf einer Fachtagung erklärten britische Forscher, die Messungen stünden in krassem Gegensatz zur Theorie der Galaxien-Entwicklung. Die habe eine Verdreifachung der Galaxiengröße bis zum jetzigen Zeitpunkt vorhergesagt. Die überraschenden Abweichungen deuteten darauf hin, dass den Kosmologen noch einige wichtige Zutaten fehlten, um die Galaxien-Entwicklung der fernen Vergangenheit bis heute zu verstehen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)