21. April 2011 08:58 Uhr
Wir blicken in die Geschichte - diesmal in die Australiens.Heute vor 155 Jahren, am 21. April 1856, erkämpften sich Steinmetze und Bauarbeiter im australischen Melbourne den weltweit ersten offiziellen Acht-Stunden-Tag. Mit einem Streik drohten sie, den Bauboom zur Zeit des Goldrausches in Melbourne zum Erliegen zu bringen. Die Regierung lenkte ein und gewährte allen Arbeitern an öffentlichen Gebäuden den Acht-Stunden-Tag. Es sollte aber noch bis zum Jahr 1916 dauern, bis der für alle Industrien galt.
In Deutschland setzte sich der Acht-Stunden-Tag und damit die 48-Stunden-Woche von Montag bis Samstag etwa um die selbe Zeit durch. In den 80ern erstritten die Gewerkschaften in vielen Bereichen die 38,5-Stunden-Woche. Heute arbeiten deutsche Vollzeitbeschäftigte im Schnitt 38 Stunden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)