21. April 2011 10:54 Uhr
Aus bestimmten Bäumen und Büschen werden in Ostafrika seit Jahrhunderten Mittel gegen Malaria gewonnen - einige von ihnen sind jetzt vom Aussterben bedroht. Das befürchten jedenfalls Wissenschaftler des Internationalen Forschungszentrums für Forstwirtschaft und des Kenya Medical Research Institute.
In einer Studie haben sie den Bestand von 22 Baum- und Buscharten mit malaria-bekämpfenden Eigenschaften untersucht. Bedroht sind demnach vor allem wildwachsende Arten im Flachland und an den Küsten. Gründe dafür seien Abholzung und übermäßige Aubeutung für den medizinischen Gebrauch.
An Malaria sterben rund 800.000 Menschen pro Jahr. Die meisten von ihnen sind afrikanische Kinder unter fünf Jahre.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)