26. April 2011 11:28 Uhr

Feuilletons zum Tod des Gurus Sathy Sai Baba: "Phänomenale Karriere geht zu Ende."

Sein Tod hat unzählige Inder berührt: Der Guru Sathya Sai Baba ist am Sonntag in Südindien gestorben. Heute widmen sich einige Feuilletons dem 86-Jährigen. So schreibt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", mit seinem Tod gehe eine phänomenale spirituelle und weltliche Karriere zu Ende. Die Anhängerschaft von Sai Baba sei über die ganze Welt verteilt. Seine Lehre sei einfach gewesen, geradezu banal. Seine Hauptthemen wie Liebe, Gewaltlosigkeit und Sozialarbeit hätten dank des Charismas seiner Erscheinung gewirkt.

Die "taz" schreibt: Statt Menschen anderer Religionen zu missionieren, habe der Guru sie in ihrem jeweiligen Glauben bestärkt und seine eigene Lehre obendrauf gesetzt. Sogar Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs, die im Jahr 2000 laut geworden seien, hätten Sai Baba nichts anhaben können. Der spirituelle Führer habe wegen seiner wohltätigen Projekte und Verbindungen zur Politik als unantastbar gegolten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)