26. April 2011 14:26 Uhr

In den USA wird Sammelklage gegen Apple eingereicht

In den vergangenen Tagen ist Apple in die Kritik geraten, weil der Konzern ortsbezogene Daten seiner Nutzer gesammelt und gespeichert hat.

Nun haben einige Nutzer in den USA gegen Apple eine Sammelklage bei einem Bundesgericht in Tampa eingereicht. Das berichtet der Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg. Die Kläger verlangen, Apple das Sammeln der Daten zu untersagen. Der Anwalt der Kläger sagte, wenn man ein US-Marshall sei, benötige man für so etwas eine richterliche Genehmigung, Apple mache das ohne.

Apple hat sich bisher noch nicht zu den Vorwürfen geäußert. Mittlerweile wurde der Konzern zu einer Anhörung eingeladen. Diese soll wahrscheinlich vor dem Justiz-Unteraussschuss des Senats stattfinden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)