27. April 2011 07:25 Uhr
Crotalaria-Hülsenfrüchte, Amaranth-Körner oder afrikanische Nachtschattengewächse - für uns klingen diese Pflanzen exotisch, in Afrika sind sie jedoch heimisch. Wie die Zeitung "Business Daily" berichtet, werden sie nun von kenianischen Bauern wiederentdeckt. Forschungen zufolge liege der Anteil einheimischer kenianischer Gemüsesorten inzwischen bei 30 Prozent und steige weiter. Ihr Anbau versorge die Armen des Landes mit den wichtigen Bestandteilen Provitamin A und Eisen. Deswegen habe eine Agrarforschungseinrichtung ein Programm gestartet, um den kenianischen Bauern dabei zu helfen, gutes Saatgut zu erzeugen und daraus Gemüse anzubauen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)