27. April 2011 07:51 Uhr

Regierung in Uganda übernimmt libysche Anteile von Firmen

Eine UNO-Resolution besagt, dass sämtliche Anteile von Firmen eingefroren werden müssen, die von Muammar al Gaddafi oder seiner Familie kontrolliert werden.

Im afrikanischen Uganda hat das jetzt Folgen. Das Land hatte laut der Zeitung "taz" seine Telefonfirmen an libysche Investoren verkauft. Die libyschen Anteile an der ugandischen Telecom würden jetzt von der Regierung übernommen. Ein weiteres Beispiel sei die ugandische Tropical Bank, die zu 99,7 Prozent in der Hand von Libyens Zentralbank sei. Jetzt übernehme Ugandas Zentralbank die Anteile. Alle libyschen Manager und Mitglieder des Aufsichtsrats mussten nach Angaben der "taz" bereits gehen und wurden durch einflussreiche Ugander ersetzt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)