27. April 2011 11:52 Uhr
Unser heutiger Blick ins Lexikon fällt auf das "P" und damit auf den Begriff "Pansophie". Die Pansophie war eine religiös-philosophische Bewegung im 16. bis 18. Jahrhundert. Sie sah in der Zusammenfassung allen Wissens den Weg zu einer friedlichen Weltordnung und strebte ein weltweites Gelehrten- und Friedensreich an. Johannes Amos Comenius, ein böhmischer Pädagoge und Theologe lieferte den Grundgedanken dafür.
Eine Pansophische Gesellschaft gründete sich 1921 in Berlin. Zu Beginn war sie eine Art Studienkreis. Später wurde er in eine Loge umgewandelt, also eine gegenüber der Öffentlichkeit abgegrenzte Gruppe.
Aber auch in jüngerer Vergangenheit gab es Pansophische Gesellschaften. Im Jahr 2000 etwa trat die "Pansophia" in Erscheinung, die an den Urgedanken von Comenius anknüpft und darauf hinarbeitet, unterschiedliche Wissenschaftsgebiete wieder mit Magie zu verbinden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)