28. April 2011 08:53 Uhr
Vor 1.300 Jahren - am 28. April 711, überquerte ein arabisches Heer die Meerenge von Gibraltar und drang in das christliche Spanien ein. Innerhalb der nächsten vier Jahre eroberten die Araber fast das gesamte Land. Die Eindringlinge erwarteten von Juden und Christen zwar keine Bekehrung, allerdings mussten sie sich unterwerfen.
Unter der islamischen Herrschaft erlebte vor allem das südliche Spanien ein goldenes Zeitalter und avancierte zum Zentrum von Kunst und Wissenschaft. Im heutigen Andalusien sind noch Hinterlassenschaften der maurischen Kultur zu sehen, zum Beispiel die Alhambra in Granada oder die Mezquita in Cordoba. Nach fast 800 Jahren endete die islamische Zeit in Spanien durch die christliche Wiedereroberung - die Reconquista.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)