28. April 2011 10:51 Uhr
Deutschen Atommüll in atomar verseuchten Gebieten wie zum Beispiel Fukushima lagern - Georg Erdmann, der Präsident der Gesellschaft für Energiewissenschaft und Energiepolitik, hält das für eine gute Idee. Im Deutschlandradio Kultur schlug er vor, die Internationale Atomenergiebehörde könne sich ein Verfahren ausdenken, um ein internationales Endlager zu definieren. Dazu sei ein internationales Abkommen und natürlich Glaubwürdigkeit nötig.
Erdmann forderte außerdem eine offenere Diskussion über die deutschen Atomkraftwerke. Die Kernenergie leide darunter, wenn Dinge vertuscht würden. So müssten zum Beispiel Feuerwehr und Zivilschutz glaubhaft kommunizieren, dass sie auf einen solchen Störfall vorbereitet seien. Das erhöhe das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)