28. April 2011 11:26 Uhr
In den USA sorgt derzeit eine brutale Schlägerei in einem McDonalds nahe Baltimore für Aufregung. Medien wie das Online-Magazin "Slate" weisen darauf hin, dass der Vorfall nur der jüngste in einer Reihe von Gewalttaten in Fast-Food-Restaurants sei. Laut einer Studie des "Bureau of Labor Statistics" aus dem Jahr 2009 passieren dort doppelt so viele Übergriffe wie in Restaurants mit Bedienung am Tisch. "Slate" nennt dafür mehrere Gründe. Zum einen erleichtere die Lage von Fast-Food-Restaurants an großen Durchfahrtsstraßen und Kreuzungen Überfälle. Auch die Tatsache, dass die Kunden von Burger King und Co. meist mit Bargeld bezahlen, locke Räuber an. Wissenschaftler geben auch der Fast-Food-Mentalität einen Teil der Schuld. Professoren der Universität von Toronto fanden heraus, dass die Logos von Fast-Food-Ketten bei Studienteilnehmern Gefühle wie Ungeduld und Eile auslösen. Und ein Management-Professor der Arizona State Universität weist auf den Stress der Angestellten hin. Der permanente Druck wirke sich negativ auf die meist jungen Arbeitskräfte aus und führe zu unangebrachtem Verhalten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)