28. April 2011 14:51 Uhr
Viele Anbieter, viel Wettbewerb, günstiger Preis - diese Rechnung geht bei deutschen Billigfliegern offenbar nicht auf. Wie aus dem "Low Cost Monitor" des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt hervorgeht, gibt es unter den Billigfliegern auf Strecken innerhalb Europas so gut wie keinen Wettbewerb.
Laut dem Bericht werden insgesamt 507 Strecken bedient. Nur auf 13 dieser Strecken gebe es zwei Anbieter. Auf den anderen 494 dagegen fliege nur eine Gesellschaft. Außerdem ist die Zahl der Billig-Flüge dem Bericht zufolge leicht rückläufig. Im Januar dieses Jahres habe es in bezug auf das gesamte Angebot etwa 60 Flüge pro Woche weniger gegeben als Anfang 2010. Als eine mögliche Ursache dafür nennt der Bericht die Einführung der Luftverkehrssteuer zu Jahresbeginn. Sie muss für Flüge ins Ausland nur ein Mal gezahlt werden, wird aber bei innerdeutschen Flügen für Hin- und Rückflug fällig.
Den vollständigen Bericht können Sie hier herunterladen (PDF).
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)