28. April 2011 16:52 Uhr
Es soll die Stromversorgung noch effektiver machen - ein sogenanntes "Smart Grid". Dabei handelt es sich um ein intelligentes Stromnetz, das alle Teile der Stromversorgung zusammenbringt - also Erzeugung, Speicherung, Netzmanagment und Verbrauch. Ziel dabei ist es, nur so viel Strom zu produzieren wie tatsächlich gebraucht wird.
Schon seit Längerem planen die USA den Aufbau eines "Smart Grids". Nur hat das US-Wirtschaftsministerium die technischen Standards und dafür nötigen Investitionen verabschiedet. Laut US-Technologiebehörde NIST wird für die intelligente Energieverteilung ein neues, drahtloses Kommunikationsnetz eingerichtet. Dem nationalen Industrieverband zufolge brauchen 50 Millionen Haushalte neue Stromzähler, sogenannte "Smart Meter". Damit können Zählerstände aus der Ferne ausgelesen werden.
In Deutschland werden im Rahmen des Projects "E-Energy" an sechs Orten Modelltest mit "Smart Grids" gemacht. Damit sollen deren Auswirkungen und praktische Umsetzung untersucht werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)