2. Mai 2011 06:33 Uhr
Mit der Tornadoserie haben viele Menschen in den USA Angehörige und Freunde verloren - und auch Zeugnisse der Erinnerung an sie wie zum Beispiel Fotos.
Jetzt hat eine Frau aus Alabama eine Art Online-Fundbüro eingerichtet: Sie gründete im Internet-Netzwerk Facebook eine Gruppe, auf der solche Fundstücke eingetragen werden können - offenbar mit Erfolg: Bis zum Wochenende hatten sich fast 60.000 "Freunde" eingetragen und fast 800 eingescannte Fotos und Dokumente online gestellt.
Die "New York Times" berichtet, auf diese Weise habe eine Enkeltochter das Bild ihres Großvaters wiedergefunden, der bei einem Tornado ums Leben gekommen sei. Der Wirbelsturm habe das Foto mehr als 280 Kilometer weit von Mississippi nach Tennessee geweht. Die Stürme der vergangenen Woche haben mehr als 340 Menschen das Leben gekostet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)