2. Mai 2011 10:54 Uhr
An deutschen Universitäten gilt es noch immer als beinahe unanständig, wissenschaftliche Erkenntnisse in gutem Stil zu beschreiben.
Diese Beobachtung macht heute die "Süddeutsche Zeitung". Sie zitiert ein Beispiel von Klaus Reichert, Präsident der Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung. So sei der Titel des englischen Fachbuchs "How To Do Things With Words" ins Deutsche übersetzt worden als "Theorie der Sprechakte".
Wie die "SZ" schreibt, will sich ein neues Forschungszentrum der Frankfurter Goethe-Universität unter anderem um dieses Gebiet kümmern. Außerdem sollen dort neue Formen zur Verschränkung von Forschung und Lehre entstehen: Studiengruppen aus Dozenten und Studenten sollen fach- und semesterübergreifend zusammenarbeiten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)