2. Mai 2011 12:52 Uhr
"Schadenfreude ist die schönste Freude", weiß eine Binsenweisheit. Dass sie doch mitunter stimmt, zeigt die Reaktion auf einen Tipp-Fehler beim Twittern, der ausgerechnet Regierungssprecher Steffen Seibert unterlief. Nach Bekanntwerden des Todes von Osama bin Laden verschickte er die Mitteilung: "Kanzlerin: Obama verantwortlich für den Tod tausende Unschuldiger, hat Grundwerte des Islam und aller Religionen verhöhnt". Er löschte die Zeilen zwar schnell, aber da war es schon zu spät: Der Tippfehler machte im Internet die Runde und es hagelte Kommentare, zum Beispiel diesen hier: Professor Freud versuche gerade, den Regierungssprecher zu erreichen, "es gehe um einen Verbrecher". Das nimmt wohl Bezug auf die sogenannte "Freud´sche Fehlleistung", bei der scheinbar sinnvolle Versprecher entstehen, die manchmal etwas über Unbewusstes des jeweiligen Sprechers aussagen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)