3. Mai 2011 14:33 Uhr
Die erste Minute eines Säuglings nach der Geburt wird auch goldene Minute genannt. Wenn Babys es in dieser Zeit nicht schaffen, selbst zu atmen muss ihnen geholfen werden. Doch vor allem in Entwicklungsländern ist nicht immer jemand vor Ort, der weiß, was zu tun ist. Ein Programm mehrerer Gesundheitsorganisationen mit dem Namen "Helping Babies Breathe" will dagegen vorgehen. Dabei werden Menschen in Krankenhäusern simple Techniken beigebracht, die einen Säugling retten können. Dazu gehören das Baby trocken und warm zu halten und seinen Mund auszusaugen. Wenn nötig muss das Neugeborene danach beatmet werden.
Das Programm wurde in Tansania in vier Krankenhäusern getestet. Das Ergebnis: Die Sterblichkeitsrate von Säuglingen fiel um 50 Prozent.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)