3. Mai 2011 16:56 Uhr
Wer viel am Rechner sitzt, hat keine Freunde - und erst recht keinen Partner. So lautet das Klischee vom Computer-Nerd. Ein amerikanisches Start-Up-Unternehmen wollte daran anknüpfen und für diese Nerds virtuelle Traumpartner erfinden, die nur in sozialen Netzwerken wie Facebook und Twitter existieren - ein Cloud-Computing-Dienst für die Liebe. Dazu sollten sich die Nutzer aussuchen dürfen, wie die fiktive Person aussehen soll, und durften Eigenschaften und Hobbys festlegen. Dann hätten sie ihrem Traumpartner Nachrichten schicken und ihr virtuelles Leben bei Facebook verfolgen können - laut Unternehmensgründer auch, um für eine echte Beziehung zu üben.
Daraus wird aber nichts, denn in vielen sozialen Netzwerken sind falsche Identitäten verboten - und eine solche wäre auch der virtuelle Partner gewesen. Facebook etwa darf solche erfundenen Personen laut seinen Geschäftsbedingungen löschen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)