4. Mai 2011 12:51 Uhr
Religion und Weltanschauung seiner Bürger gehen den Staat nichts an. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar findet, dass die Fragen danach bei der bundesweiten Volkszählung ab nächsten Montag nichts zu suchen haben. Dem Hamburger Abendblatt sagte er, seine Kritik an diesen Fragen sei bei den Beratungen zum Zensus 2011 allerdings nicht berücksichtigt worden. Schaar sagte, die Befragten sollten "in angemessener Weise" darauf hingewiesen werden, dass Angaben zur Weltanschauung freiwillig sind. Auch die FDP kritisiert die Fragen. Bei der Volkszählung ab nächsten Montag werden zufällig ausgewählten Personen jeweils 46 Fragen gestellt. Außerdem werden Datensammlungen aus Behörden und Melderegistern ausgewertet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)