5. Mai 2011 08:28 Uhr
Heute ist internationaler Hebammentag. Die Geburtshelferinnen wollen bundesweit für höhere Geburtenpauschalen demonstrieren. Die "taz" berichtet aus dem Anlass über die Situation der Branche. Seit Juli 2010 müssten Hebammen, die Geburtshilfe anbieten, deutlich mehr Berufshaftpflichtversicherung bezahlen als zuvor. 600 der 4.000 freiberuflichen Geburtshelferinnen in Deutschland bieten deshalb nach Angaben des Deutschen Hebammenverbandes keine Geburtshilfe mehr an. Sie bringen also keine Babys mehr zur Welt, sondern kümmern sich nur noch um die Vor- und Nachbereitung von Geburten.
Mit einer Online-Petition haben die Hebammen laut "taz" im Mai 2010 auf ihr Problem aufmerksam gemacht. Nun wolle das Gesundheitsministerium ein Gutachten über das Thema in Auftrag geben. Mit den Ergebnissen werde allerdings erst im Jahr 2012 gerechnet.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)