5. Mai 2011 15:22 Uhr
Sie fressen lebende Küken - die Ratten in Südgeorgien, etwa 1.400 Kilometer vor der Küste Argentiniens. Ratten tauchten dort erstmals Ende des 18. Jahrhunderts auf. Der Mensch brachte sie mit Schiffen auf die Inseln. Laut der Südgeorgien-Stiftung sind die Tiere heute eine Plage. Sie vernichteten seltene Seevögel. Und sie störten die Vögel beim Nisten.
Nun werden die Ratten großflächig bekämpft. Wie die BBC auf ihrer Internetseite meldet, freuen sich die Naturschützer über erste Erfolge der - so wörtlich - größten Ratten-Vernichtung in der Geschichte. Im März waren 50 Tonnen Rattengift mit Hubschraubern verteilt worden. Jetzt habe man nur noch tote Ratten gefunden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)