6. Mai 2011 11:29 Uhr
In Comics geht es häufig um Migration. Das erklärte die Soziologin Barbara Eder in einem Interview mit "Fluter", einem Magazin der Bundeszentrale für Politische Bildung. Superman habe seinen Heimatplaneten beispielsweise verlassen müssen und sei in der Fremde aufgewachsen. Es gebe einen klaren Zusammenhang zur Biografie des US-Autors Jerry Siegel, ein Sohn jüdischer Einwanderer. Das Thema der Einwanderung nach Amerika sei unmittelbar mit dem ganzen Genre der Comics verknüpft. Viele Pionierarbeiten stünden im Bezug zur Migrationserfahrung ihrer Autoren.
Eder schreibt gerade ihre Dissertation über das Thema Migration in Comics an der Universität Wien.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)