6. Mai 2011 11:00 Uhr

Bologna-Konferenz berät über Bachelor- und Master-Abschlüsse

Vertreter von Hochschulen und Studenten diskutieren derzeit in Berlin mit Politikern aus Bund und Ländern über die Bologna-Reform. Seit sich die europäischen Bildungsminister 1999 auf den Bologna-Prozess geeinigt haben, steht die Hochschulreform in der Kritik. Zu viel, zu schnell - so lässt sich die Kritik zusammenfassen. Bundesbildungsministerin Annette Schavan verteidigte im Deutschlandfunk die Reform. Es sei gut, dass Prüfungen nicht mehr erst geballt am Ende eines Studiums vorkämen, sondern über die gesamte Studiendauer verteilt lägen. Schavan sagte außerdem, Engpässe bei den Master- Studiengängen könnten durch mehr Flexibilität vermieden werden. Studenten dürften sich nicht auf eine Stadt fixieren.

Mit der Bologna-Reform ist das System Bachelor und Master in Deutschland eingeführt worden, um die Studienabschlüsse in Europa zu vereinheitlichen. Bachelor-Studiengänge sind in der Regel kürzer als die alten Diplom- oder Magisterstudiengänge.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)