6. Mai 2011 11:51 Uhr
Beim Blick ins Lexikon landen wir heute bei H wie Halophyten. Das Wort hat alt-griechische Wurzeln: "hals", was Salz bedeutet, und "phytón" für Pflanze. Es handelt sich bei Halophyten also um Pflanzen, die auch dort wachsen können, wo für andere viel zuviel Salz im Boden ist, etwa an Meeresküsten. Dort kommen zum Beispiel Strandaster, Strandflieder und Meersenf vor. Viele dieser Arten können zuviel aufgenommenes Salz gezielt wieder ausscheiden - über Absalzdrüsen oder Absalzhaare. Andere Pflanzen verhindern schon an ihren Wurzeln, dass sie das Salz aus der Umgebung überhaupt erst aufnehmen. Forscher hoffen, dass sie auch wichtige Nahrungspflanzen wie Reis, Weizen oder Mais so weiter züchten können, dass sie besser mit Salz im Boden zurecht kommen. Dann könnte man viele Anbauflächen weltweit wieder nutzen, die durch Versalzung unbrauchbar geworden sind.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)