7. Mai 2011 12:22 Uhr
Der Präsident des Deutschen Hochschulverbands, Bernhard Kempen, hat die seit Jahren laufenden Reformen an Deutschlands Universitäten krititisiert. Kempen sagte nach der zweiten "Nationalen Bologna-Konferenz" im Deutschlandfunk, er hätte erwartet, dass die Politik viel früher auf die Kritik von Studierenden und Professoren reagiere. Immerhin befinde man sich im elften Jahr der Hochschulreform. In dieser Zeit seien mehrere Studierendengenerationen verschlissen worden, die Reform sei schlicht politisch vermurkst worden. Als größte Baustelle bezeichnete Kempen die ungelöste Masterfrage. Dreiviertel aller Bachelor-Studenten wollten einen Masterabschluss anschließen, es seien aber zu wenig Plätze vorhanden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)