9. Mai 2011 12:24 Uhr
Zahlen oder nicht zahlen.
Seit Jahren wird darüber unter Zeitungs-Verlegern diskutiert: sollen Nutzer für Angebote von Zeitungen im Internet zahlen oder nicht? Die Financial Times Deutschland hat die Frage jetzt für sich mit "Ja" beantwortet. Für bestimmte Inhalte auf der Internetseite müssen Nutzer künftig zahlen. In einer Erklärung hieß es, dass diese Inhalte entweder auf tiefgründigem Fachwissen basierten oder einer aufwändigen Recherche. Es sei quasi das Beste vom Besten. Deswegen koste es auch etwas.
Derzeit überlegen viele Verlage, ihre Inhalte im Internet nicht mehr wie bisher rein werbefinanziert und damit für die Nutzer kostenfrei anzubieten. Mit Bezahlschranken arbeitet in Deutschland bereits der Axel-Springer-Verlag, der für den Abruf vieler Texte seines "Hamburger Abendblatt" Einmalzahlungen oder ein Abonnement verlangt. Auch der Medienunternehmer Rupert Murdoch will bei seinen Zeitungen weltweit auf Bezahlangebote setzen.
Bei der britischen "Times" muss man zahlen. Auch die "New York Times" hatte im März die Zahlpflicht eingeführt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)