9. Mai 2011 14:23 Uhr

Kieler Meeresforscher gehören bald zur Helmholtz-Gemeinschaft

Die Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren bekommt ein neues Mitglied.

Ab kommendem Jahr wird auch das Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschafteen - kurz: IFM-Geomar - dazugehören. Einen entsprechenden Vertrag haben Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen und Bundesforschungsministerin Annette Schavan unterschrieben.

Für das Land lohnt sich die Umwandlung: Es spart dadurch nach eigenen Angaben jedes Jahr allein acht Millionen Euro an Betriebsmitteln. Außerdem beteiligt sicht der Bund an geplanten Investitionen. Aber auch die Forschungsministerin äußerte sich zufrieden. Deutschland festige mit dem neuen Helmholtz-Mitglied seinen weltweit anerkannten Status in der Meeresforschung.

Die Helmholtz-Gemeinschaft ist die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Sie besteht bisher aus 17 unabhängigen Zentren mit naturwissenschaftlich-technischer und biologisch-medizinischer Ausrichtung. Zusammen haben sie etwa 30.000 Beschäftigte und verfügen über ein Jahresbudget von drei Milliarden Euro.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)