10. Mai 2011 08:58 Uhr
China will eine nationale Datenbank einrichten. Diese Idee stammt nach Angaben der "taz" vom Chef der chinesischen Polizei und Geheimdienste. Die Datenbank solle Informationen zu Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit, Anschrift und Geburtsdatum enthalten. Außerdem ein Foto sowie Erkenntnisse der Famlienplanungs-, Steuer- und Schulbehörden. Der Polizeichef mache sich vor allem Sorgen über die Kluft im Einkommen und beim wirtschaftlichen Fortschritt zwischen einzelnen Regionen. Daher sei ein neues System für das "Management der Gesellschaft" nötig. Diesen Begriff hat laut der "taz" Staatschef Hu Jintao im Frühjahr eingeführt. Dahinter stecke der Versuch der chinesischen Regierung, die Stabilität zu wahren, Dissidenten frühzeitig zu orten und Unruhen möglichst im Keim zu ersticken.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)