10. Mai 2011 16:50 Uhr
Auf einmal tauchte er in einem Sex-Video im Internet auf. Der ehemalige Formel-1-Chef Max Mosley war 2008 heimlich gefilmt und nicht über die Veröffentlichung des Videos informiert worden. Mit seiner Beschwerde vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte ist Mosley jetzt gescheitert.
Die Sonntagszeitung "News of the World" hatte 2008 ein Video auf seine Internetseite gestellt, das Mosley mit mehreren Prostituierten zeigt. Der frühere Rennsportchef wollte deshalb vor Gericht erwirken, dass Betroffene vor einer Veröffentlichung kompromittierenden Materials informiert werden müssen. Die Straßburger Richter sehen das anders. Sie erklärten, eine derartige Verpflichtung würde investigativen Journalismus zu stark einschränken.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)