10. Mai 2011 16:51 Uhr
In China zeichnet sich offenbar schon wieder ein Lebensmittelskandal ab. Staatliche Medien berichten, im Südwesten des Landes seien 1.000 Hühner entdeckt worden, die zur Mästung mit Barytpulver gefüttert worden seien. Dabei handelt es sich um eine Schwefelverbindung, die eigentlich verwendet wird, um Röntgenstrahlen umzuleiten. Verbraucher hatten sich angeblich darüber beschwert, im Verdauungstrakt von Hühnern "unbekannte Substanzen" gefunden zu haben. Der Vorfall wird nun von den chinesischen Behörden untersucht.
In China hatte es in den letzten Jahren mehrere Lebensmittelskandale gegeben. 2008 kamen mindestens sechs Kinder durch verunreinigtes Milchpulver ums Leben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)