11. Mai 2011 06:54 Uhr
Der Fund beträgt addiert etwa 20 Taler, doch sein heutiger Wert ist in Zahlen nicht zu erfassen. Das erklärte Franz Schopper vom Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege in Bezug auf einen Silberschatz aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Bei Grabungsarbeiten seien in Cottbus 317 Münzen entdeckt worden. Nun werde der Schatz im Cottbusser Rathaus der Öffentlichkeit präsentiert. Der Fund liefere wichtige Erkenntnisse über die damalige Zeit. So könne zum Beispiel daraus geschlossen werden, dass im preußischen Cottbus sowohl preußische als auch sächsische Münzen nebeneinander im Umlauf waren.
Mitarbeiter einer Grabungsfirma waren laut Schopper zunächst auf eine unscheinbare Scherbe gestoßen. Darunter sei der Schatz verborgen gewesen. Weshalb der ursprüngliche Besitzer die Münzen nie aus dem Versteck geholt hatte, werde wohl im Unklaren bleiben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)