11. Mai 2011 13:22 Uhr
Das Prinzip Selbstkontrolle in der Wissenschaft funktioniert gut. Dafür ist der der Ausgang der Plagiatsaffäre um die Guttenbergsche Doktorarbeit ein Beleg. Das sagte der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Matthias Kleiner, der Nachrichtenagentur dpa. Die Universität Bayreuth habe die Vorwürfe konsequent verfolgt. Alles andere wäre auch eine schlechte Botschaft an aktuelle Doktoranden gewesen.
Die Universität Bayreuth hat heute den mehr als 40seitigen Bericht der Selbstkontrollkommission zu den Plagiatsvorwürfen vorgestellt. Das Fazit war bereits Ende vergangener Woche mitgeteilt worden: Der Doktortitel sei Guttenberg zu Recht aberkannt worden.
Der Bericht enthält auch Empfehlungen für eine bessere Betreuung von Doktoranden. Laut DFG-Präsident Kleiner ist ein reger Austausch zwischen Doktorand und Doktorvater unerlässlich. Nicht in Einsamkeit, aber in Freiheit solle eine Dissertation entstehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)