11. Mai 2011 15:24 Uhr
Die Suche nach der echten "Mona Lisa" ist einen Schritt voran gekommen: Im vergangen Monat haben Forscher nach dem Modell für Leonardo da Vincis Gemälde mithilfe eines Bodenradars gesucht. Heute haben nun unter einem ehemaligen Kloster in Florenz die Grabungen begonnen. Die Archäologen wollen Gräber öffnen, die etwa zwei Meter tief in der Erde liegen. Sie stammen aus der Zeit um 1500. Damals lebte Lisa Gherardini Del Giacondo. Sie gilt allgemein als die Mona Lisa. Daran gibt es jedoch Zweifel. Ein Historiker behauptet zum Beispiel, Mona Lisa sei in Wirklichkeit ein Mann.
Wenn die Forscher auf DNA-Spuren stoßen, wollen sie sie mit dem Erbgut der Nachkommen von Gherardini vergleichen. Geplant ist, anhand des Schädels ihr Gesicht zu rekonstruieren und es mit dem Bild aus dem Pariser Louvre zu vergleichen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)