12. Mai 2011 09:23 Uhr
Die USA haben Schulden, deshalb wird an allen Ecken nach Möglichkeiten gesucht, um zu sparen. Da kam eine Studie der Finanzbehörde des Kongresses gerade recht, wie die "Frankfurter Rundschau" berichtet. Darin heiße es, dass sich binnen 30 Jahren rund 5,5 Milliarden Dollar sparen ließen, wenn die Ein-Dollar-Note abgeschafft würde. Die ist laut der Zeitung durchschnittlich nämlich bereits nach 42 Monaten verschlissen. Billiger wäre es, auf robuste Ein-Dollar-Münzen umzusteigen.
Einflussreiche Interessenverbände, Kupferminen und die Glücksspielbranche haben dem Bericht zufolge eine Lobbykampagne zur Abschaffung der Scheine gestartet. Die Ein-Dollar-Note sei in Amerika aber nach wie vor eines der beliebtesten Zahlungsmittel. In Umfragen würden sich drei von vier Bürgern gegen eine Umstellung aussprechen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)