12. Mai 2011 15:51 Uhr
Die Verbotene Stadt liegt in China, genauer in der Hauptstadt Peking und dort am Platz des Himmlischen Friedens. Sie erstreckt sich über 72 Hektar. Vom Süd- bis zum Nordtor läuft man fast einen Kilometer. Bis zur Revolution 1911 lebten in der Anlage die Kaiser der Ming- und Qing-Dynastien. Das erklärt auch den Namen: Denn für das einfache Volk war der Zugang in dieser Zeit verboten. Der Bau der Anlage hatte 1406 begonnen und soll nicht einmal 15 Jahre später abgeschlossen worden sein - zeitweise waren bis zu eine Million Sklaven an den Bauarbeiten beteiligt.
Heute beherbergt die Verbotene Stadt das Palastmuseum. Als Ganzes gehört sie zum Weltkulturerbe der UNESCO. Für die Olympischen Spiele vor drei Jahren war sie umfassend restauriert worden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)