12. Mai 2011 13:51 Uhr

Neuer Telemedizin-Verbund in Nordostdeutschland

Der Nordosten Deutschlands, ist was manche Fachärzte betrifft, ein weißer Fleck auf der Landkarte. Das soll ein Modellprojekt jetzt etwas abfedern. Die Universität Greifswald hat einen Telemedizin-Verbund für Hals-, Nasen- und Ohrenerkrankungen gestartet. Für rund 80.000 Euro werden dazu digitale Geräte angeschafft, die dann in kleineren Kliniken in Schwedt, Templin oder auch Stettin aufgestellt werden sollen.

Wenn kein HNO-Arzt vor Ort verfügbar ist, können die Untersuchungen in den Kliniken gemacht werden und anschließend per Internet an Experten der Uniklinik Greifswald zur Diagnose geschickt werden. Das Projekt wird von der EU gefördert. Es soll in nächster Zeit auch auf andere medizinische Bereiche ausgeweitet werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)