12. Mai 2011 17:31 Uhr

Arktis-Staaten vereinbaren Katastrophenhilfe

Für die Eisbären am Nordpol ist es eine gute Nachricht. Erstmals einigten sich die fünf Anrainerstaaten der Arktis auf ein verbindliches Umwelt- und Katastrophenschutz-Abkommen. Ziel sind gemeinsame Rettungsaktionen bei Schiffs- und Flugzeugunglücken. Allerdings sprachen die Außenminister des sogennanten Arktischen Rats auch über eine mögliche Ausbeutung von Bodenschätzen. Dort werden unter anderem Öl- und Gasvorkommen sowie Lagerstätten von Kohle und Metallen vermutet. Wem diese Bodenschätze gehören, ist bislang ungeklärt.

Die Umweltorganisation WWF forderte angesichts möglicher Ölbohrungen in dem 26 Millionen Quadratkilometer großen Gebiet bessere Schutzmaßnahmen. Zu dem 1996 gegründeten "Arktischen Rat" gehören neben den USA, Kanada und Russland alle fünf nordeuropäischen Länder - also Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)