13. Mai 2011 08:38 Uhr
Die aktuellen Plagiatsfälle in der Wissenschaft müssen Konsequenzen haben. Das sagte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz, Margret Wintermantel, im Deutschlandradio Kultur. Die Fälle würden zu diesem Zweck bereits analysiert. Wintermantel betonte, es sei wichtig, Doktoranden gut zu begleiten und in Forschungsprogramme einzubinden.
Der Philosophieprofessor Michael Hampe von der ETH Zürich äußert sich in der "Süddeutschen Zeitung" ebenfalls zu den Plagiatsaffären. Wie Hampe erklärte, haben Hochschullehrer nur begrenzt Zeit, um sich um ihre Doktoranden zu kümmern. Wer mehr als zehn Promovierende habe, stoße schnell an seine Grenzen. Die Professoren stünden im Konflikt, Abstriche an der Betreuung oder an ihrer eigenen Forschung zu machen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)