13. Mai 2011 08:39 Uhr
Heute vor 30 Jahren, am 13. Mai 1981, wurde Papst Johannes Paul II. auf dem Petersplatz in Rom angeschossen, als er gerade die Hände begeisterter Anhänger schüttelte. Der 23 Jahre alte Täter, der türkische Student Mehmet Ali Agca, wurde noch auf dem Petersplatz überwältigt. Zwei Monate später verurteilte ihn ein römisches Gericht zu lebenslanger Haft.
Über die Hintergründe seiner Tat schwieg Agca im Prozess. Er bezeichnete sich lediglich als Mitglied der "Grauen Wölfe", einer extrem nationalistischen Organisation. Ein Jahr nach seiner Verurteilung sagte er dann, er habe das Papst-Attentat im Auftrag des bulgarischen Geheimdienstes ausgeführt. Ob das stimmt, bleibt bis heute unklar. Im Januar 2010 wurde Agca nach fast 30 Jahren aus einem türkischen Hochsicherheitsgefängnis in die Freiheit entlassen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)