13. Mai 2011 17:33 Uhr
Das Wetter lässt im Moment nicht gerade frostige Temperaturen erwarten.
Aber in diesen Tagen droht in Deutschland den Erfahrungen der Bauern nach der letzte Frost und damit eine große Gefahr für die Ernte. Denn häufig kommt es Mitte Mai noch einmal zu Kälteeinbrüchen, weil arktische Meeresluft nach Deutschland zieht. Volkstümlich werden die Tage vom 11. bis zum 15. Mai deshalb als die "Eisheiligen" bezeichnet. Sie sind nach den Heiligen benannt, deren Namenstage die katholische Kirche an diesen Tagen feiert.
Die Eisheiligen werden regional unterschiedlich datiert. Im Norden Deutschlands dauern sie traditionell vom 11. bis 13. Mai und im Süden vom 12. bis 15. Mai.
Laut dem Deutschen Wetterdienst gab es in Frankfurt am Main in den vergangenen zehn Jahren sechs Kälterückfälle in dieser Periode.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)