13. Mai 2011 16:36 Uhr

China: "Rote" Lieder verringern Haftstrafen

Wer singt, der bekommt einen Strafnachlass. So läuft es im Idealfall für die Insassen von Gefängnissen in der chinesischen Millionenmetropole Chongqing. Die Stadtverwaltung erklärte, wer sich an "roten" Kulturaktivitäten beteilige, etwa kommunistische Lieder singe oder kommunistische Poesie lese, der könne mit kürzeren Strafen rechnen. Die "rote Kultur" habe erzieherische Qualitäten und könne den Gefangenen helfen, zu gesetzestreuen Bürgern zu werden.

Die Initiative ist Teil einer sogenannten "Roten Kampagne" in Chongqing. Zuvor hatten die Behörden bereits Radio- und Fernsehsender angewiesen, Lieder mit Lobpreisungen auf die kommunistische Partei in China zu spielen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)