13. Mai 2011 17:04 Uhr
Eine Hand wäscht die andere. So ungefähr könnte man die Strategie beschreiben, die die chinesische Regierung für ihren Automobilmarkt im Kopf hat.
Weil China für VW der wichtigste Absatzmarkt sei, wolle man im Gegenzug von den Wolfsburgern nun technisches Knowhow, erklärte Stefan Bratzel von der Fachhochschule für Wirtschaft Bergisch Gladbach im Interview mit DRadio Wissen.
Was herauskommt, ist der "Kaili". So soll die neue chinesische Marke heißen, die Volkswagen zusammen mit dem lokalen Partner Automotive Works in China bauen wird. Bratzel rechnet mit einem elektrobetriebenen Kleinwagen, der rund 20.000 bis 25.000 Euro kosten werde. Damit wäre der "Kaili" seiner Meinung nach auch für europäische Kunden interessant.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)